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Riekes Weg

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Erfolgsgeschichten

Riekes Weg

Laufen gegen die Uhr

Eine „ganz normale Woche“ mit in dem Fall 3 mal FMT Zirkeltraining (Montag, Donnerstag, Samstag), einem FMT Fun-Run am Dienstag, der diesmal für GevelsBERG ganz schön schnell war, und 3 weiteren Läufen. Beim Fun-Run durften wir Schuhe von Saucony testen, das war auf jeden Fall cool, wenn auch der getestete Schuh für mich leider nicht der Richtige war.

Mittwoch habe ich komplett pausiert und Donnerstag stand eigentlich ein bisschen Tempotraining auf meinem Plan, aber da ich morgens schon beim Zirkeltraining war, hatten meine Beine da irgendwie andere Pläne, also spontan dann doch nur 5 km im Wohlfühltempo gelaufen (eindeutige Verbesserung, früher hätte ich wahrscheinlich gesagt „öhm nö, dann halt gar nicht!“).

Unsere „Sonntags-Lauf-Truppe“ bestehend aus Nicole, Renata, Frank und meiner Wenigkeit hat sich wegen Ostern diese Woche bereits Freitag morgens an der Kemnade getroffen, um ein paar km abzureißen. Apropos Ostern, ernährungstechnisch sind solche Tage und die damit verbundenen Familien-Essen tatsächlich immer noch eine echte Herausforderung, die Gradwanderung zwischen Disziplin und auch mal etwas locker(er) lassen, ohne es zu übertreiben und auch ohne direkt ein schlechtes Gewissen wegen 3 Ostereiern zu bekommen, bleibt wahnsinnig schwierig. Aber Sport ist ja zumindest eine Möglichkeit, Schadensbegrenzung zu betreiben und da wir uns gemeinsam für die nächste Woche für einen 10km Lauf angemeldet haben, wollte ich unbedingt noch mal ein bisschen Tempo üben, (Zeit-Ziele und so… ;-)) Also wurde die ersten 5 km dank Renatas Hilfe ordentlich dran gezogen, um im Durchschnitt unter 06:30/km zu bleiben (für mich ist das definitiv schon schnell!) und die restlichen 3 km haben wir es dann deutlich langsamer angehen lassen. Mal sehen, ob es nächste Woche für die angepeilte Zeit reicht, ich glaube, realistisch betrachtet kam das regelmäßige Tempotraining dafür ein wenig zu spät, aber bekanntlich sind ambitionierte Ziele ja besser als gar keine, also werde ich im Rahmen der Möglichkeiten trotzdem Vollgas geben! Am Sonntag habe ich meine Tochter mal wieder auf dem Rad mit zum Laufen genommen. Sie durfte Tempo und Streckenlänge bestimmen und nach dem einen oder anderen Nougat-Ei zu Ostern war mir an dem Tag quasi alles recht. Für den Statistik- und Zahlenfreak in mir war das natürlich nix, ich habe die Laufuhr also mal schön unterm Ärmel eingepackt gelassen und gar nicht drauf geguckt, es sollte ja eher um meine Tochter und die gemeinsame Zeit, als um irgendwelche km-Zeiten gehen, die in meiner Geschwindigkeitsliga ja eigentlich eh uninteressant sind (mich aber dennoch immer wieder motivieren, mich zu verbessern!). Es wurde ein ungeplantes Intervalltraining zwischen „ein paar Meter ganz schön Gas geben“ und dann abrupt stehen bleiben und Enten beobachten ;-) Sie hatte Spaß ohne Ende – ich auch und am Ende waren es immerhin gute 4 km Bewegung, egal in welcher Zeit! Das ist definitiv etwas, was ich die nächsten Monate häufiger mal machen muss, laufen ohne auf die Uhr zu gucken, da ich mich viel zu oft von irgendwelchen Zahlen und Werten verrückt machen lasse, statt einfach drauf los zu laufen. Ich habe leider viel zu oft im Hinterkopf „Hauptsache ein paar Sekunden schneller oder weiter als davor die Woche“, was ja eigentlich Schwachsinn ist… daher aktueller Vorsatz, einmal pro Woche 1-2 Kinder auf dem Fahrrad mitnehmen und den Rest einfach „laufen lassen“….