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Erfolgsgeschichten

Riekes Weg

Der Weg ist das Ziel – Update!!

Wow! Der letzte Eintrag hier ist ganz schön lange her! Das liegt ein bisschen am Homeoffice-Homeschooling-Home-everything-Corona-Koller der letzten Monate ;-)

Aber ehrlicherweise auch an der Tatsache, dass ich seit Monaten nicht vom Fleck komme und eher rückwärtslaufe, statt meinem Ziel näher zu kommen! Nicht so richtig geil, das öffentlich zu schreiben! Aber wisst ihr was??? Auch das gehört immer mal wieder dazu! Ich „predige“ es selbst gerne anderen, dass es nicht unbedingt auf das Endergebnis ankommt, sondern auf den Weg dahin, aber wie das immer so ist, kluge Reden schwingen ist ja viel einfacher, wenn es einen selbst grade nicht betrifft und mit etwas Abstand betrachtet, erscheint vieles ja auch viel logischer. Ab und zu muss man sich da wohl selbst den Spiegel vorhalten.

In meinem Fall haben mich monatelange Rückenschmerzen ganz schön aus dem Konzept gebracht! Es ging irgendwann schleichend los und ich habe es viele Wochen ignoriert (nein, nicht schlau!!), bis ich irgendwann festgestellt habe, dass ich nicht mehr sagen konnte, wann ich zuletzt ohne Schmerzen aufgewacht bin. Ein Thema, mit dem ich bisher tatsächlich nie irgendwelche Berührungspunkte hatte, umso ärgerlicher fand ich, dass sowas auftritt „obwohl ich ja alles ach so richtig mache“. Mich regelmäßig bewege, regelmäßig trainiere und und und… ja schade Marmelade, und TROTZDEM (oder gerade dann??) ist selbstverständlich niemand vor Schmerzen gewappnet! Ich musste mir das auch mal wieder ins Gedächtnis rufen, dass regelmäßiger Sport nicht automatisch das Allheilmittel bedeuten muss. Ganz kurz kam der frustrierte Gedanke „Hä? Jetzt mache ich schon „so viel“ und trotzdem geht irgendwas kaputt? So ein Scheiss! Lohnt sich ja doch alles nicht“

Na ja, zum Glück bin ich auch wieder zur Vernunft gekommen ;-)

Und ein paar frustrierte Monate später ist zwar noch nicht wieder alles so wie es sein soll, aber die Tendenz ist definitiv positiv, auch wenn diese erste Jahreshälfte einfach mal vollkommen anders verlaufen ist, als ich mir das vorher zurechtgelegt habe. Über den Winter habe ich bei fast jedem Wetter trainiert, um Anfang Mai ENDLICH den Halbmarathon unter 2,5 Stunden zu laufen und war wirklich wieder ganz gut drin in einer Routine aus langen Läufen, kurzen Tempoeinheiten, Intervalltraining und und und. Ja und dann stellst Du irgendwann fest, dass Du irgendwie seit Wochen Schmerzen hast und findest gar nicht mehr heraus, wann das eigentlich angefangen hat. Na ja, aber laufen geht ja noch, oder? Um dann festzustellen, dass es auch da eigentlich schon länger nicht mehr so „rund“ läuft und Beschwerden auftreten, die noch nie waren. Verdammt… also Ursachenforschung, alternativ trainieren und tatsächlich so Sachen machen wie „3 Kilometer laufen und warten was passiert“. Im Ernst jetzt???! Nachdem ich monatelang quasi sonntags vorm Frühstück schon mal 12-15 Kilometer gelaufen bin? Boah, mich hat selten etwas SO genervt! Die Rückenschmerzen haben genervt, Laufen hat genervt, Training hat genervt, Thorge hat mich genervt, der Physiotherapeut hat mich genervt, aber vor allem ich mich selbst! Meine eigene Erwartungshaltung. Diese dämlichen Gedanken „na toll, jetzt wird das WIEDER nichts“. Ähm ja. Das ist so. Es wurde wieder nichts. Aber theoretisch kann ich es ja auch „einfach“ ein paar Monate später versuchen. Auch wenn das mit *einfach* nicht so viel zu tun hat. Aber ich frage mich selbst auch oft genug, wo das bei mir immer wieder herkommt, ich sollte es ja inzwischen besser wissen.

Wenn Du ein Instrument lernst, gehst Du ja eigentlich auch nicht zur ersten Unterrichtsstunde und glaubst, dass Du in 4 Wochen Klavier spielst wie Mozart….  ;-)

Aber es hilft alles nichts, egal ob beim Abnehmen, beim Sport…. Immer wieder dranbleiben, optimieren, an kleinen Schrauben drehen und ab und zu ein wenig Geduld! Die ist bei mir auch nicht wirklich programmiert! Vermutlich ist man nie frei von irgendwelchen Baustellen, aber ein bisschen mehr Gelassenheit tut mir tatsächlich ziemlich gut!!

Und bevor hier wieder Monate vergehen, in denen ich mich vor mir selbst verkrieche, sollte ich wohl wieder anfangen, regelmäßige Updates zu verfassen, um selbst einen Ansporn haben, immer weiterzumachen. Auch wenns mal irgendwo zwickt und hakt… dann mache ich halt was anderes ?